Güteklasse Eier

Güteklasse Eier – Kennzeichnung von Eiern als Qualtitätsmerkmal verstehen. Mit der Zuordnung zu einer Güteklasse werden Produkte aus der Landwirtschaft oder der Fleischerei entsprechend gekennzeichnet. Häufig wird dabei auch der Begriff Handelsklasse alternativ zur Güteklasse verwendet. Bei der Kennzeichnung der Güteklasse handelt es sich insbesondere um die Qualität, den Zweck und die Herkunft der Erzeugnisse.

Eier Güteklasse

Die Einteilung in die Güteklasse soll dabei dem Kunden auf eine transparente Art zusätzliche Informationen für die Kaufentscheidung bereit stellen. Auf diese Art erhält der potentielle Käufer eine bessere Übersicht über die unterschiedlichen Qualitäten. Auch Eier haben verschiedene Güteklassen, die eine Art Qualitätsmerkmal darstellen.

Güteklasse Eier – Welche gibt es

Die unterschiedlichen Klassen existieren nicht nur, damit sich die Kunden besser für ein bestimmtes Produkt entscheiden können. Die verschiedenen Ei Güteklassen bringen die Hersteller auch dazu, dass sie eine bestimmte Qualität bei dem Produkt sicherstellen. Das Qualitätsmanagement teilt die Eier dabei in zwei Klassen ein. Die Einteilung der Eier in die Güteklasse A und die Güteklasse B wird durch die EU-Vermarktungsnorm bestimmt. Im Einzelhandel finden wir aber nur überwiegend die Eier der Güteklasse A. Früher gab es für Eier auch eine Güteklasse C, die aber mit der Zeit in die Klasse B integriert wurde.

Güteklasse Eier – Unterschiede

Die Eier Güteklasse A unterscheidet sich von der Klasse B durch ihre Qualität. Eier der Güteklasse A sind für den Verzehr am Besten geeignet. Sogar das Aussehen in der Ei Güteklasse A muss sehr hochwertig sein. Die Schale und die Cuticula sollen sehr rein und nicht beschädigt sein. Auch die Form in der Klasse A muss perfekt sein. Die Luftkammer dieser Eier sollte höchstens 6 mm betragen und sollte nicht beweglich sein.

Das Eiklar in der Klasse A muss ganz klar sein und der Eidotter sollte beim Anleuchten schattenhaft sein und zentral bleiben bei Drehungen. Eier, die diese Kriterien nicht erfüllen, gehören in die Klasse B. Die Eier aus der Klasse B eignen sich deswegen nicht zum Verzehr. Sie werden überwiegend in der Kosmetikindustrie eingesetzt.

Wer legt die Kriterien für die Einteilung fest

Die Kriterien werden von der EU-VErmarktungsnon festgelegt. Die Produkte werden streng überprüft, bevor sie an den Kunden kommen. In der Europäischen Union gibt es dafür festgelegte Kennzeichnungsregeln, die sich in der EU-Vermarktungsnorn wieder finden. In der Norm ist auch der Erzeugercode vorgeschrieben,der auf dem Ei abgedruckt ist.

Für wen gilt die Güteklasse beim Ei

Die Vorgaben in der EU-Vermarktungsnorm gelten für jeden Hersteller, der seine Produkte auf den Markt bringt. Der Verbraucher soll durch die Standards geschützt werden. Die Vorgaben wie Herkunft, Qualität, Herstellung, Behandlung und Zusammensetzung werden bei den Herstellern streng überprüft. 

Güteklasse Eier

Die Eier Güteklasse A als Kennzeichnung steht für ein frisches, sauberes, mit kleiner Luftkammer versehenes Ei. Wie bereits oben erwähnt, kommen in Deutschland nur Eier der Güteklasse A in den Handel. 

Gewichtsklassen Ei

Die Gewichtsklassen beim Ei sind vergleichbar mit den Gewichtsklassen beim Boxen. Die Gewichtsklasse S steht für die kleinste Eiergröße. Danach kommt die Ei Gewichtsklasse M und L. Das Schwergewicht bei den Eiern ist die die Gewichtsklasse XL. 

Eierkennzeichnung

Die gesetzliche Regelung zur Eierkennzeichnung ist im Jahr 2004 in Kraft getreten. Das Ei muss nach den Vorschriften mit einem Aufdruck auf der Eierschale versehen werden. Die Ziffern und Buchstabenkürzel informieren dabei den Verbraucher über die Haltungsform, das Herkunftsland und den  erzeugenden Betrieb. An der ersten Ziffer kann der Verbraucher erkennen, aus welcher Hühner Haltungsart das Ei stammt. 

Die Eierkennzeichnung 0 steht für Bio-Freiland also die ökologische Erzeugung. Die Ziffer 1 bei der Eierkennzeichnung ist der Freilandhaltung zugeordnet. Die Eierkennzeichnung 2 steht für die Bodenhaltung und die 3 für die Käfighaltung. 

Beim Aufdruck folgt auf die Eierkennzeichnung das Länderkürzel. Es handelt sich dabei um das Herkunftsland des Eis. Die Abkürzung DE steht beim Ei für das Herkunftsland Deutschland. Im Handel finden wir überwiegend Eier aus Deutschland oder den Niederlanden.

Nach dem Länderkürzel auf dem Ei folgt die Betriebsnummer. Die Farbe des Eis hat keinen Einfluss auf die Qualität und den Geschmack. Inwieweit die Farbe des Eis braun oder weiß ist, wird von der Hühnerrasse beeinflusst. 

Einen Eierkocher Vergleich findet Ihr in meinem Beitrag Eierkocher kaufen leicht gemacht. Und Rezepte rund um das Ei könnt ihr hier ganz einfach nachlesen. Wie wäre es zum Beispiel mit Eierstich selber machen oder einem Soleier Rezept.

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